Vom 23.08 bis einschließlich 24.08 2010 wurde von Bike-Promotion und PS-Racecamp eine Veranstaltung für Motorradfahrer auf dem Nürburgring (Große GP-Strecke) abgehalten. Ich war einer von vielen Teilnehmern und mir hat diese Veranstaltung einen riesen Spaß gemacht, obschon die Wetterbedingungen am ersten Tag alles andere als einfach waren, weil es zuerst nur gegossen hat.

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Mit dem dritten Turn trocknete die Strecke deutlich ab und ich konnte mich, nachdem ich die Reifen warmgefahren hatte, hinter anderen dranhängen, die den Streckenverlauf besser kannten als ich.

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Mit zunehmender Abtrocknung wurden auch die Rundenzeiten immer schneller.

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Nachdem es wieder richtig gegossen hatte, entschied ich mich diesmal dafür, den letzten Turn des Tages auszulassen um stattdessen den morgigen Tag zu nutzen, weil dieser wesentlich bessere Bedingungen versprach, jedenfalls nach Aussage des Wetterdienstes. Also wieder daran gemacht, das Tape-Band zu entfernen, Spiegel aufklappen und Nummernschild dran bauen sowie zur Unterkunft gefahren. Dort geduscht, ein Lokal aufgesucht und gegessen. Nachdem ich das Bett in der Unterkunft gesehen hatte, legte ich mich schlafen, weil ich einfach groggy durch das Regenfahren war. Regenfahren ist um den Faktor 2 anstrengender für mich als im Trockenem zu fahren.


Am nächsten Morgen ging es weiter - mit einem zwar kühlen aber sonnigen Tag!


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Im Tagesverlauf wurde es immer wärmer und meine Rundenzeiten immer besser, so dass ich ab dem dritten Turn meine nassgeschwitzten Sachen ausziehen musste und nur noch in der Funktionsunterwäsche fuhr.


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Da ich immer schneller wurde, musste ich ständig überholen, was allerdings einen Heidenspaß macht, auch weil alle Fahrer rücksichtsvoll miteinander umgegangen sind.
Irgendwann Ende Start-Ziel-Gerade bin ich übers Ziel hinausgeschossen und habe beim Überholen meinen Bremspunkt verpasst, was dazu führte, dass ich einem Fahrer die Linie versaut habe. Mit einem wild bockendem Heck kriege ich leider keine Kurve... Für mich ging es in die Auslaufzone, er musste nur einen weiten Bogen fahren. Vier Kurven später war ich aber wieder an seinem Heck, konnte ihn aber erst in der letzten Kurve vor Start-Ziel überholen, weil er fast genauso schnell aus Kurven heraus beschleunigte wie ich, nur nicht in der besagten letzen Kurve.


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Mein herzlicher Dank gilt den Initiatoren dieser Veranstaltung, die mit Know-How, Reifen und Getränken eine klasse Vorstellung abgegeben haben sowie jederzeit präsent und ansprechbar waren. Auch gilt mein Dank Rene Unger von RacePixx (www.racepixx.de), der diese Fotos erstellte.

Danke!

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